13.03.2020

MAM - Mobile Application Management

Die Digitalisierung im Privat- und Berufsleben fordert von Unternehmen und Mitarbeitern zunehmend flexible und individuelle Kommunikationslösungen. Das Mobile Application Management oder MAM beschäftigt sich mit der Optimierung der Kommunikationsprozesse zwischen Unternehmen und Mitarbeitern.

Flexible Arbeitsmodelle, Home Office und die Eingliederung diverser Endgeräte in den Arbeitsprozess stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Der lineare Arbeitsalltag wird zunehmend von individuellen Strukturen übernommen. Unternehmen haben die Möglichkeit, mittels Software und mobiler Anwendungen auf die diversen Anforderungen der Mitarbeiter zu reagieren.

Das Mobile Application Management beschreibt also die Entwicklung, Bereitstellung, Verwaltung und Optimierung von betrieblicher Software auf MOBILEN ENDGERÄTEN.

Mobile Application Management

So wie sich die Arbeitswelt ständig wandelt und zunehmend digitalisiert, so entwickeln sich ebenso die für die Prozesse zuständigen Tools und Anwendungen. Das Mobile Application Management kann, je nach Einsatz im Unternehmen, beinahe den gesamten Arbeitsprozess widerspiegeln:

  • Interne Kommunikation
  • Ticketsystem für Supportanfragen
  • Zugriff auf die interne Cloud
  • Zugriff auf das Intranet
  • Tracking der Arbeitszeit

Entscheidend neben der optimalen Performance ist natürlich der Sicherheitsaspekt. Um die Datensicherheit zu gewährleisten, werden Apps meist in sogenannte Container gepackt. Diese Container isolieren die Anwendungen von allen anderen Anwendungen auf dem Endgerät. Im extremen Fall kann mit der Dual Persona Technology sogar ein zweites User Interface aufgesetzt werden, so dass eine private Oberfläche und eine Arbeitsoberfläche existiert.

Zudem müssen Netzwerk-Administratoren jederzeit einen externen Zugriff auf die Anwendungen besitzen, um diese zu bearbeiten und im Notfall auch abschalten zu können. Dies geschieht durch einen speziellen Code, der die Software mit dem Back-End verbindet. Alle anderen, privaten Apps besitzen diesen Code nicht und können deshalb auch nicht von den Administratoren ausgelesen oder bearbeitet werden.

Multi Plattform App

Ist ein Unternehmen nicht bereit, neben der Software auch noch die Hardware zu stellen, und dabei auf identische Endgeräte zu setzen, so müssen die verwendeten Apps zwangsläufig für mehrere Plattformen geeignet sein. Sogenannte Cross-Plattform oder Multi-Plattform Apps müssen plattform- und softwareübergreifend die gleiche Performance bieten. Hierbei müssen sie auch nach Aktualisierungen noch einwandfrei laufen. Da die verschiedenen Endgeräte und Hersteller nicht immer auf dem exakt gleichen Stand sind, geht mit der CROSS-PLATTFORM-Einrichtung ein gewisser Qualitätsverlust einher. Die App leistet nicht mehr das Maximum, sondern ist so konstruiert, dass alle Plattformen möglichst gleich gut bedient werden.

MDM? MAM? – Die Unterschiede

Oft fallen die Begriffe MAM und MDM in einem Atemzug, da beide sehr starke Überschneidungspunkte besitzen und in vielen Unternehmen nur zusammen existieren.

Während MAM die Bereitstellung der entsprechenden Arbeitssoftware behandelt, stellt MDM, Mobile Device Management, die Bereitstellung der MOBILEN ENDGERÄTE dar. Sofern ein Mitarbeiter also nicht sein privates Endgerät nutzen kann oder möchte, muss er die entsprechende Arbeitssoftware auf einem vom Unternehmen gestellten Device benutzen.

Fazit

Die zunehmend digitalisierte Arbeitswelt stellt Unternehmen und Mitarbeiter vor zahlreiche Herausforderungen, bietet jedoch auch viele Chancen, Prozesse und Aufgaben zu optimieren. So ist es uns als Agentur z.B. möglich, MAM mittels Progressive Web App zu installieren oder eine Digitale Plattformen als MAM/MDM Backend für Firmenapplikationen einzusetzen.

Mittels MAM können Unternehmen individuell auf die Anforderungen der Angestellten reagieren und eine für alle Seiten sinnvolle Lösung finden. Dies führt nicht nur zu verbesserter Arbeitsleistung und höherer Identifikation mit dem Unternehmen, sondern kann bei der Suche nach Fachkräften auch als zusätzlicher Benefit angegeben werden. 

 

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