Arbeitsalltag im PIM-Projektmanagement

Zwei Köpfe, ein Ziel und ziemlich viel Teamwork

Wie sieht der Arbeitsalltag im PIM-Projektmanagement eigentlich aus? Kurz gesagt: ziemlich vielseitig. Denn hier geht es nicht nur um Systeme und Daten, sondern darum, komplexe Anforderungen zu strukturieren, verschiedene Perspektiven zusammenzubringen und Projekte gemeinsam ins Ziel zu bringen. Um das greifbarer zu machen, haben wir mit zwei Kolleg:innen aus unserem Team gesprochen. Kevin und Alice arbeiten beide im PIM-Umfeld bei valantic DXA, bringen aber unterschiedliche Stärken mit – und genau das macht die Zusammenarbeit so spannend.

Kevin beschreibt seine Rolle als Schnittstelle zwischen Kunde, Technik und Strategie. Alice sieht sich vor allem als Übersetzerin zwischen verschiedenen Anforderungen, Stakeholdern und Teams. Oder, wie sie es selbst sagt:

„Für mich ist eine PIM-Projektmanagerin wie eine Freundin, die einen Urlaub für ganz viele Freunde und Familie organisiert.“ Sie fliegt nicht selbst den Flieger und kocht nicht für alle – sorgt aber dafür, dass alle rechtzeitig ankommen, alles zusammenpasst und niemand in der falschen Stadt landet.

Warum PIM-Projektmanagement Teamarbeit ist

PIM-Projekte verbinden viele Disziplinen miteinander. Strukturierte Produktinformationen, Inhalte, Bilder, technische Details und Dokumente laufen in einer zentralen Infrastruktur zusammen. Genau darin liegt der Mehrwert – und genau deshalb funktioniert dieser Bereich nicht im Alleingang.

 

Kevin

Senior Project Manager DX

„Ich bin Schnittstelle zwischen Kunde, Technik und Strategie. Meine Aufgabe ist es, komplexe Anforderungen in strukturierte Prozesse zu übersetzen und Projekte erfolgreich ins Ziel zu bringen.“

 

 

 

 

Alice

Project Manager DX

„Nur gemeinsam kann man sicherstellen, dass alle Anforderungen verstanden sind, dass Daten konsistent und vollständig sind. Kein einzelner Mensch kann alle Perspektiven oder alle Systeme und alle Prozesse alleine verstehen.“

 

 

 

 

Was beide eint: PIM-Projektmanagement ist Teamarbeit, weil hier unterschiedliche Perspektiven zusammengeführt werden müssen. Der Kunde bringt die Ziele, das Entwicklerteam die technische Umsetzung und das Projektmanagement bringt beides zusammen.

Der Timeline Check: So sieht der Alltag aus

Ein typischer Tag startet nicht mit Routine, sondern mit Priorisierung.

Kevin: „Ich beginne mit einem Kaffee und einem kurzen Projektcheck. Was steht heute an? Was hat Priorität heute? Was bringt das Projekt konkret voran?“

Alice: „Ich starte immer den Tag damit, dass ich meine Mails und Benachrichtigungen durchlese, sodass wichtige kurzfristige Änderungen sofort berücksichtigt werden können und ich agil reagieren kann.“ Danach geht es direkt in die Abstimmung. Dailys, offene Themen, Abhängigkeiten, neue Anforderungen. Immer mit dem Ziel, das Projekt aktuell zu halten und Entscheidungen dort zu treffen, wo sie gebraucht werden. Gerade in PIM-Projekten wird es schnell komplex. Viele Projekte starten in gewachsenen Datenlandschaften, alten Logiken oder inkonsistent gepflegten Excel-Strukturen.

Alice: „Wir starten nicht auf einem blanken Papier oder auf der grünen Wiese, sondern mit Excel Listen von verschiedenen Abteilungen oder sehr alten Logiken. Dann müssen wir entscheiden: Was ist noch sinnvoll, was übernehmen wir und was bereinigen wir?“

Kevin: „Die größte Herausforderung ist meistens, die Erwartungshaltung vom Kunden mit der IT oder mit den aktuellen IT-Systemen so zusammenzubringen, dass man einen realitätsnahen Erwartungswert für das Projekt hat.“

Besonders intensiv wird es kurz vor dem Go Live. Dann steigt der Druck, neue Themen kommen dazu und es braucht vor allem eins: klare Kommunikation, schnelle Entscheidungen und Struktur.

Ping Pong Interview aus dem Projektalltag

Wann merkt man, dass man genau den richtigen Job gewählt hat?

Alice: „Wenn wir eine sehr gute Lösung finden, die nicht nur funktioniert, sondern auch richtig smart ist. Dann denke ich: Okay, ich liebe meinen Job.“

Kevin:  „Als zwei Projekte parallel live gegangen sind und wir danach von beiden Kunden eine Dankesmail bekommen haben – verbunden mit dem Feedback, wie viel Benefit das gebracht hat. Das war schon ein cooler Moment.“

Wie behält man bei komplexen Datenstrukturen den Überblick?

Alice: „Der erste Schritt ist immer, Transparenz zu schaffen. Ich versuche, Strukturen, Abhängigkeiten und Interessen sichtbar zu machen.“

Kevin: „Man bringt früh Struktur rein. Man erstellt Arbeitspakete, fasst Bereiche zusammen und definiert klare Schritte. Wenn man eine komplexe Struktur einmal runterschreibt oder visuell darstellt, ist sie oft gar nicht mehr so komplex.“

Welche Rolle spielt KI im Projektalltag?

Kevin: „Ich arbeite tatsächlich sehr viel mit KI. Das hat den Arbeitsalltag schon sehr krass umstrukturiert. Geschwindigkeit ist so ein bisschen das Keyword.“ Kevin nutzt KI unter anderem für Analysen, Dokumentationen, Ticket-Erstellung, Tabellen oder Konzeptarbeit.

Alice: „Die KI ist besonders gut, wenn man längere Texte strukturieren und formulieren muss. In der Konzeptionsphase ist sie auch ein sehr guter Ideengeber.“

Gleichzeitig sind sich beide sehr einig, wo die Grenzen liegen.

Alice: „Die KI kann diese Unsicherheiten strukturieren, aber sie kann keine Verantwortung übernehmen.“

Kevin: „Die KI ersetzt natürlich nicht Kommunikation, Verantwortung und logisches Denken.“ Workshops moderieren, zwischen Stakeholdern vermitteln, Vertrauen schaffen, Entscheidungen treffen – all das bleibt menschlich.

Was man für diese Rolle mitbringen sollte

Auch hier ergänzen sich die beiden Perspektiven ziemlich gut.

Kevin: „Man soll sich schon für digitale Systeme begeistern. Man muss eine Affinität dafür mitbringen, was möglich ist, was nicht möglich ist und wie man die Ziele von unseren Kunden erreichen kann.“

Alice: „Die wichtigste Eigenschaft ist Anpassungsfähigkeit, weil Anforderungen sich jeden Tag ändern. Und man sollte neugierig sein. Es gibt einfach so viel jeden Tag zu lernen.“

Dazu kommen aus beiden Gesprächen ganz klar

  • strukturierte Arbeitsweise 
  • Kommunikationsstärke 
  • Proaktivität 
  • technisches Verständnis 
  • und die Fähigkeit, auch in komplexen Situationen den Überblick zu behalten 

Oder, wie Alice es formuliert: „Chaos sollte für dich nur ein anderes Wort für spannende Herausforderung sein.“

Warum valantic DXA?

Was beide an ihrer Arbeit bei valantic DXA besonders schätzen, ist vor allem das Umfeld, in dem diese Projekte entstehen.

Kevin: „Der Projekterfolg entsteht durch Vertrauen, Austausch, klare Ziele und echtes Teamwork.“

Alice: „Ich kann von jedem Kollegen was Neues lernen und dadurch wird die Arbeit auch nie langweilig.“

Bei valantic DXA treffen komplexe Projekte auf starke Teams, viel Eigenverantwortung und hohe fachliche Expertise. Genau das macht die Arbeit im PIM-Umfeld so spannend.

Und genau darin liegt auch die Gemeinsamkeit von Kevin und Alice: Beide mögen die Komplexität, beide wollen gute Lösungen bauen und beide arbeiten gern mit Menschen zusammen, die ihr Know-how teilen.

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