Arbeitsalltag als Content & Project Manager

Zwei Perspektiven aus einem Job, der nie gleich aussieht

„Content & Project Management ist wie …" 

Wir haben Sonja und Anna gebeten, den Satz zu vervollständigen. Beide arbeiten als Content & Project Managerinnen bei valantic DXA und hatten sofort ein Bild im Kopf:

Sonja: „... ein Freizeitpark. Viele Attraktionen, viel Abwechslung. Es wird nie langweilig.“

Anna: „... ein Roadtrip mit einem festen Ziel, aber es ändert sich ständig die Route.“

Freizeitpark oder Roadtrip: Langweilig wird es jedenfalls nicht. Wie ein Arbeitstag konkret aussieht, was alles zur Rolle gehört und was du mitbringen solltest, erzählen die beiden hier selbst.

Mehr als ein Content Manager: Was steckt hinter dem Doppeltitel?

„Content & Project Manager“: Schon der Titel ist ungewöhnlich. Die meisten kennen entweder Content Manager:innen, die Texte und Inhalte verantworten, oder Projektmanager:innen, die im Hintergrund Timelines und Ressourcen im Blick behalten. Bei valantic DXA wird daraus bewusst eine Rolle gemacht.

Sonja: „Der größte Unterschied zum klassischen Content Manager ist, dass wir nicht nur operativ ausführend arbeiten, sondern auch sehr strategisch und beratend. Wir sind direkte Ansprechpartnerinnen für unsere Kund:innen, ohne dass noch ein Projektmanager dazwischengeschaltet ist.“

Anna: „Ein klassischer Content-Manager-Job ist für mich eher wie ein Texter oder jemand, der im Marketing für Social-Media-Content zuständig ist. Bei uns kümmern wir uns nicht nur um den Inhalt, sondern auch um alles drumherum: Timelines, Ressourcen, Abstimmung mit Kund:innen und mit Fachbereichen wie SEO oder Performance-Marketing."

Wie nah beide Teile beieinanderliegen, zeigt ihre Einschätzung des Tagesgeschäfts: „Wenn unser normales Tagesgeschäft läuft und nicht gerade ein spezielles Projekt, ist das fast fifty-fifty zwischen Content- und Projektmanagement.“

Ein Mischjob also, bei dem sich die beiden Seiten nicht sauber trennen lassen. Genau das macht ihn aus.

Allein geht hier nichts: Warum die Rolle Teamarbeit ist

Content entsteht bei valantic DXA nie isoliert, sondern eingebettet in ein Netzwerk aus Fachbereichen, die jeweils ihr eigenes Spezialwissen mitbringen.

Sonja

Senior Project Manager Content

"Wir arbeiten zum Beispiel mit SEO-Kolleginnen super eng zusammen, aber auch mit Kolleg:innen aus der Grafik. In all diesen Teilbereichen bin ich selbst keine Expertin. Ich bin eher die Person, die diese verschiedenen Expertisen zusammenführt.“

 

 

 

 

Anna

Junior Project Manager Content

"Ohne unsere Kund:innen gäbe es unseren Job gar nicht, deswegen ist da auch jeden Tag ein Austausch. Dazu kommen die SEO-Kolleg:innen und die Entwicklungsteams, zum Beispiel wenn es um technische Umsetzungen im Content-Management-System geht.“

 

 

 

 

Der Timeline Check: So sieht der Alltag aus

Einen festen Tagesablauf gibt es nicht, wohl aber feste Rituale, mit denen beide in den Tag starten.

Sonja: „Wenn ich morgens meinen Laptop aufklappe, schaue ich erst mal, was an E-Mails und Teams-Nachrichten gekommen ist, was ansteht und ob es Deadlines gibt. Dann plane ich mir, was ich an dem Tag alles vorhabe – das hilft, um zu priorisieren: Womit starte ich? Was kann noch einen Tag warten?“

Anna: „Ich verschaffe mir erst mal einen kurzen Überblick: E-Mails, eingeplante Tickets, Kalender. Dann plane ich meinen Tag wirklich stundenweise – wie viele Tickets oder wie viel Projektmanagement bekomme ich heute unter?“ Nach dem Daily im Team läuft es aber oft anders als geplant. Dann kommen meistens schon irgendwelche anderen Anfragen dazwischen.“

Mehrere Kund:innen, mehrere Kanäle, ständig neue Anfragen: Wie behält man da den Überblick?

Sonja: „Im Grunde ist es Selbstmanagement. Tools helfen natürlich dabei, Themen sinnvoll zu priorisieren. Und man muss im Kopf schnell hin- und herschalten können, wenn spontan ein Kunde anruft und man zwischen verschiedenen Themen jonglieren muss.“

Anna: „Ich arbeite viel mit externen und internen Projekt-Boards, schreibe mir alles in einer Notizen-App mit und versuche, dass nichts untergeht. Aktuell sind das bei mir drei verschiedene Kanäle gleichzeitig.“

Und was steckt inhaltlich hinter „Content-Erstellung“? 

Sonja: „Zuerst steht die Analyse an – warum wird welcher Content benötigt, für wen, wie performt bestehender Content. Dann kommt die Konzeption: Wie soll der Content aussehen, damit er relevant ist und einen Mehrwert hat? Für welche Zielgruppe mache ich den Content, ist er relevant für SEO oder auch für KI-Systeme, muss er barrierefrei sein? Und dann folgen Umsetzung und Erfolgsmessung. Eine Frage zieht sich dabei durch jedes einzelne Projekt: Für wen mache ich das gerade, und was ist das Ziel?“

Anna: „Es gibt die reine Content-Neuerstellung, wo wir die Texte selbst schreiben. Daneben gibt es aber auch viele Optimierungen auf Basis von Analyse-Tools und die Pflege bestehender Seiten. Es gibt eigentlich nicht die eine Form von Content, die wir jeden Tag machen, sondern es kommt immer drauf an.“

Das Ping-Pong-Interview 🏓

Gab es ein Content-Projekt, bei dem ihr dachtet: Genau dafür mache ich diesen Job? Oder auch mal was, das richtig genervt hat?

Sonja: „Am meisten denke ich mir ‘dafür mache ich das’ bei dem Projekt, das ich schon seit einigen Monaten hauptsächlich betreue – wenn der Kunde mir sagt, dass ich nicht wie ein externer Dienstleister , sondern wie ein Teil des internen Teams wahrgenommen werde. Nervig wird es, wenn Kund:innen sich mit einem Prio-1- Thema melden, man alles stehen und liegen lässt und dann passiert wochenlang nichts. Dann hat man seine eigene Priorisierung durcheinandergebracht, obwohl es offensichtlich doch nicht so dringend war."

Anna: „Richtig genervt hat mich zuletzt ein Pilotprojekt, bei dem wir gemeinsam mit einer Partneragentur Seiten KI-gestützt automatisiert erstellen wollten. Das Ergebnis kam nicht wie erwartet zurück, dadurch hatten wir einen riesigen Mehraufwand. Gleichzeitig ist das aber auch mein positivstes Beispiel. Wir haben uns im Team perfekt abgestimmt und gegenseitig unterstützt. Genau deswegen mache ich den Job.“

Was war das schwierigste Projekt bisher, und was habt ihr daraus gelernt?

Sonja: „Für mich war das herausforderndste Projekt mein erstes Großprojekt: die kurzfristige Umsetzung einer neuen gesetzlichen Vorgabe in bestehenden Kundenprojekten. Die Vorgaben zu verstehen und in umsetzungsfähige Teilauf gaben zu übersetzen war dabei die größte Herausforderung. Gelernt habe ich vor allem, wie man Großprojekte sinnvoll strukturiert – und wie entscheidend Kommunikation mit ganz unterschiedlichen Beteiligten ist.“

Anna: „Ich bin erst seit einem Dreivierteljahr dabei und hatte zum Glück noch kein extrem schwieriges Projekt. Es gab mal unschöne Momente mit Abstimmungsterminen, aber durch die gute Zusammenarbeit im Team war bisher immer alles machbar.“

Welche Rolle spielt KI im Alltag, und wo nutzt ihr sie bewusst nicht?

Sonja: „Ich nutze KI auf jeden Fall, vor allem für Produktivität und Selbstmanagement, aber auch für Recherchen und Analysen. Da erhöht sich die Geschwindigkeit enorm. Auch erste Textentwürfe sind inzwischen richtig gut. Aber bei der Bewertung von Texten oder bei fachlichen Abnahmen, gerade bei sensiblen Themen, braucht es weiterhin den menschlichen Blick.“

Anna: „KI hilft extrem bei Recherche, Textentwürfen und Ideenfindung, wenn man selbst mal auf dem Schlauch steht, genauso bei Zusammenfassungen von Analysen. Bewusst außen vor lasse ich sie beim finalen Feinschliff und bei kreativen oder strategischen Entscheidungen. Und bei sensiblen Themen, etwa im Versicherungsbereich, ist das Ganze auch nochmal eine andere Hausnummer.“

Was sollte man fachlich und persönlich mitbringen, und wie seid ihr selbst eingestiegen?

Für den Einstieg in die Rolle gibt es nicht nur einen Weg: Anna hat ihn über eine Ausbildung und ein anschließendes Studium im Bereich Projekt- und Kommunikationsmanagement gefunden. Sonja ist während ihres Masters in Digital Marketing als Werkstudentin eingestiegen und nach dem Abschluss geblieben.

Sonja: „Selbstorganisation ist auf jeden Fall wichtig, genauso die Fähigkeit, mehrere Themen zu jonglieren, ohne den Überblick zu verlieren. Kommunikationsstärke ist zentral, weil wir alle im direkten Kontakt mit Kund:innen stehen. Fachlich braucht man ein Grundverständnis für KI-Systeme, SEO und GEO – also dafür, wie man Content auch für KI-Systeme optimiert.“

Anna: „Persönlich braucht man auf jeden Fall Kommunikationsstärke und viel Eigeninitiative. Man muss gut im Team arbeiten können – gerade remote sind wir eigentlich ständig im Austausch, fast mehr als im Büro. Fachlich hilft ein gutes Sprachgefühl und Erfahrung mit Content auf Webseiten, aber vieles kann man bei uns auch dazulernen, wenn man eine gute Auffassungsgabe mitbringt.“

Kurz zusammengefasst, das solltest du mitbringen:

  • Selbstorganisation
  • Kommunikationsstärke
  • Eigeninitiative
  • Sprachgefühl
  • Grundverständnis für SEO, GEO und KI

Gemeinsamer Ausblick: Die Zukunft der Rolle

Wird KI diese Rolle irgendwann überflüssig machen? Beide Kolleginnen sind sich einig: im Gegenteil.

Sonja: „Die Kundenanforderungen verändern sich – man erwartet eine Produktivitätssteigerung durch KI, und auch die Anforderungen an Content ändern sich durch GEO und große Sprachmodelle, genauso wie die Kennzahlen, an denen wir Erfolg messen. Ein Content & Project Manager wird dadurch aber auf keinen Fall überflüssig, sondern einfach strategischer: weniger manuelle Umsetzungsarbeit im Content-Management-System, mehr Bewerten, Beraten und Strategien entwickeln.“

Anna: „Routineaufgaben, erste Textentwürfe und Recherche kann KI übernehmen. Dadurch nehmen wir aber eher die Rolle ein, Kund:innen zu beraten und noch mehr Projektsteuerung und Kommunikation zu übernehmen. Das kann eine KI nicht. Langfristig relevant bleibt die Rolle, weil wir unseren Job dadurch einfach schneller erledigen können.“

Warum valantic DXA?

Sonja: „Am meisten motiviert mich der Zusammenhalt im Team – dass wir uns gegenseitig den Rücken stärken. Und dass unsere Kundenbeziehungen sehr eng und auf Augenhöhe sind: Wir werden nicht als reiner Dienstleister gesehen, sondern wirklich als Partner.“

Anna: „Mich motiviert das sehr gut eingespielte Team und dass wir trotz der Unternehmensgröße wirklich flache Hierarchien haben – ich kann genauso den Chef fragen wie die Kolleg:innen, mit denen ich jeden Tag zusammenarbeite. Dazu kommt, dass wir frei wählen können, ob wir remote, hybrid oder vor Ort arbeiten, dass Weiterbildung jederzeit möglich ist und dass der Arbeitsalltag nie gleich aussieht. Mir wird dadurch nie langweilig.“

Zurück zum Anfang: Freizeitpark oder Roadtrip?

Damit schließt sich der Kreis zu den beiden Bildern vom Anfang. Sonjas Freizeitpark-Vergleich und Annas Roadtrip mit wechselnder Route klingen erst mal ziemlich unterschiedlich, meinen am Ende aber dasselbe Gefühl: Man weiß nie ganz genau, was der Tag bringt, aber das Ziel bleibt klar, und langweilig wird es garantiert nie. Genau diese Mischung aus Planbarkeit und Überraschung, aus Teamspirit und Eigenverantwortung ist es, die die Rolle als Content & Project Manager bei valantic DXA
ausmacht.

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