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SEO Trends

Suchmaschinenoptimierung ist die technische und inhaltliche Optimierung von Websites, um zu bestimmten Suchbegriffen möglichst weit vorne in den Suchergebnissen aufzutauchen. Durch die kontinuierliche technische Entwicklung und geänderte Nutzerstrukturen ist es wichtig, sich regelmäßig über neue Trends zu informieren.

Grundlagen bleiben bestehen

Es ist weiterhin wichtig, sich mit den Grundlagen von gutem SEO auseinander zu setzen. Daher sollte man zunächst bewerten, wie die Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit der Website aufgestellt ist, ob die Keyword-Abdeckung noch aktuell und ob der Content noch qualitativ hochwertig gestaltet ist.

Bei der Umsetzung des Contents sollte man sich im Vorfeld mit einer Keyword-Recherche beschäftigen, um herauszufinden, welche Begriffe am häufigsten gesucht werden. Hierbei ist auch darauf zu achten, dass die verwendeten Keywords nicht zu allgemein gehalten sind und sie ggf. spezifischer zu formulieren (Bsp.: statt „Kleidung“ lieber „Sportliche Kleidung“).

Auch auf die Nutzerfreundlichkeit der Website sollte weiterhin geachtet werden, da Google die User-Experience als besonders wichtig empfindet. Also sollte der Inhalt der eigenen Seite stets qualitativ hochwertig sein und erklärende Grafiken und Bilder beinhalten.

Die Angebotsrelevanz der Website spielt bei der Bewertung von Google ebenfalls eine wichtige Rolle. Dem User sollten möglichst die besten und interessantesten Suchergebnisse präsentieren werden weshalb Händler, die eine größere Auswahl an Produkten bieten vor dem spezialisierten Onlineshop gerankt werden.

Genauso wichtig ist das technische SEO. Erst wenn die technische Arbeit an einer Website abgeschlossen ist, ist die Grundlage für das Ranking gesetzt. 

Denn es gilt: „Was nicht von der Suchmaschine gefunden wird, kann nicht ranken“.

Was wichtig wird

Im Folgenden zeigen wir auf, was man für die Zukunft im Blick behalten sollte.

JavaScript vermeiden

Der Einsatz von JavaScript ist nur bis zu einem gewissen Grad empfehlenswert, da die Fehlertoleranz um einiges geringer ist, als bei statischen HTML-Umsetzungen. In den letzten Jahren haben viele Websites auf Singe-Page-Applikationen umgestellt, was bedeutet, dass zuerst nur eine Seite geladen wird und die anderen dann dynamisch nachgeladen werden.

Ladegeschwindigkeit reduzieren

Der Page-Speed wird immer wichtiger. Besonders in Zeiten der Sprachsuche ist die Ladegeschwindigkeit einer Website ein ausschlaggebender Ranking-Aspekt.

Zeit kann eingespart werden, indem man zum Beispiel Bilder wegrationalisiert, auf kleinere Bildformate setzt (z. B. WebP) oder die Bilder sogar vorladen lässt. Sollte das nicht helfen, so sollte man eine Analyse über den Grund der geringen Ladegeschwindigkeit in Betracht ziehen.

Das Performance-Tool „Lighthouse“ von Google hilft ebenso bei der Überprüfung der Ladegeschwindigkeit wie die Page Speed Insights. Besonders interessant ist auch der Chrome-User-Experience-Report, der die tatsächliche Website-Geschwindigkeit im Vergleich zum Wettbewerb angibt.

Content

Die perfekte Kombination aus SEO und User Experience wird in Zukunft eine noch größere Rolle spielen. Es gibt immer noch Punkte, bei denen sich diese beiden Praktiken nicht ganz einig sind, wie beispielsweise die perfekte Landingpage. UX will nicht im Fokus stehende Inhalte etwas „versteckt“ auf der Seite einbinden, laut SEO soll alles offen präsentiert werden, so dass es auch sicher von Google gewertet wird. Zukünftig steht die Absprungrate oder Verweildauer der User im Vordergrund. Auch A/B-Testings können verwendet werden, um für den User das perfekte Ergebnis zu generieren. Die Leistungen einer Seitenversion werden mit einer anderen Version verglichen, um die bestmöglichen Resultate zu finden und ggf. die Marketingstrategie anzupassen.

Generell gilt: Meta-Daten und Einleitung sollen interessant und packend verfasst sein und am besten genau das ansprechen, was der Nutzer sucht. Ist dieser dann auf der Website gelandet, ist es wichtig, Inhalt zu bieten, der alle nötigen Infos liefert und sich bestenfalls von der Konkurrenz abhebt. Grundlegend sind 2000+ Wörter empfohlen, wobei man jedoch darauf achten sollte, dass man das Interesse der Zielgruppe trifft und auf aktuelle Rankings achtet. Dabei darf aber auch nicht die Übersichtlichkeit und die Strukturierung des Inhalts vernachlässigt werden. Schließlich soll der Nutzer sich auch auf der Seite zurechtfinden. Google bewertet mittlerweile immer öfter nicht nur den Inhalt, sondern auch die Lesbarkeit des Textes einer Website.

Bei der Gestaltung des Contents sollte auch die kurze Aufmerksamkeitsspanne der User miteinberechnet werden. Das heißt, am besten setzt man auch auf erklärende Grafiken oder Videos, die die wichtigsten Infos für den Leser zusammenfassen.

E-A-T (Expertise-Authoritativeness-Trustworthiness)

Für die User und somit auch für Google ist dieses Prinzip immer wichtiger. Um bei den Nutzern kompetent und vertrauenswürdig zu wirken ist es zum einen wichtig, dass unter den Texten einer Website der Autor angegeben wird und andererseits auch, dass natürlich die Fakten und Behauptungen des Inhalts untermauert und begründet sind. Dieser Effekt wird durch Backlinks verstärkt, was Expertise und Vorwissen aufzeigt.

Google SERP Funktionen

Durch neue Markups von Google wie Featured Snippets, Google Answer und die mittlerweile schon sehr verbreiteten FAQ-Boxen, wird es immer wichtiger, den Inhalt seiner Website so strukturiert wie möglich zu präsentieren. Die Entwicklung von Google richtet sich darauf aus, dass immer öfter die Fragen des Users auf der Suchergebnisseite ausgespielt werden und somit nur von einer Website bezogen werden. Ist der Content auf einer Seite gut strukturiert, findet Google schneller die Antwort für die Anfrage des Nutzers und spielt den Inhalt unmittelbar aus. Das alles führt auch dazu, dass immer seltener geklickt wird. Warum auch weitersuchen, wenn die Antwort schon über den Suchergebnissen steht? Man muss sich also die Frage stellen, ob die organische Suche die Nutzer wirklich noch zielgerichtet auf die eigene Website führt.

Organische Suchergebnisse verlieren durch die mobilen Endgeräte an Bedeutung. Zum einen sind die Google Ads in der mobilen Version deutlich ausgeprägter als in der Desktop-Version und verdrängen somit die organischen SERPs. Zum anderen werden Featured Snippets im Normalfall noch eine Position über den organischen Suchergebnissen ausgespielt und sind somit um einiges auffälliger für den User. Momentan bezeichnen die Featured Snippets noch einen recht kleinen Anteil bei den Suchergebnissen, das wird sich jedoch im Laufe der Zeit noch ändern und somit in immer mehr Bereichen die Ergebnisseiten dominieren.

Durch das seit 2018 eingeführte Video-Karussell ist zu erkennen, dass besonders Videos in Zukunft immer wichtiger werden. Ein Fokus auf Bewegtbild ist also anzuraten.

Man sollte sich also zunächst klar machen, ob es in der eigenen Branche gewisse SERP-Funktionen gibt, bei welchen man versuchen kann, reinzukommen. Hat man beispielsweise herausgefunden, dass in dem Bereich oft Feature Snippets ausgespielt werden, so kann man direkt darauf reagieren. Man kann die gestellte Frage beispielsweise gezielt auf seiner Seite in klaren kurzen Worten beantworten oder aber auf eine Tabellenform oder Aufzählung achten, um in der Antwort-Box von Google zu erscheinen.

Sprachsuche

Die Sprach-Funktion gewinnt immer mehr an Bedeutung. Bereits 41 % aller Erwachsenen und 55 % aller Teenager verwenden mind. einmal am Tag die Sprachsuche (Tendenz steigend). Das bedeutet, dass auch immer mehr W-Fragen statt Keywords für die Suche verwendet werden.

75 % aller Suchergebnisse, die bei der Sprachsuche ausgegeben werden, sind in den Top 3 des Rankings zu finden. Das führt auch dazu, dass besonders Longtail-Keywords – meist in Fragen verpackt - wieder mehr Bedeutung gewinnen.

Lokal gefunden werden

Local Snack Packs (es werden nur 3 Ergebnisse für die lokale Suche ausgeschüttet) sind auf mobilen Endgeräten besonders wichtig geworden. Man sollte daher darauf achten, auch lokal gefunden zu werden, vor allem, wenn die Zielgruppe in der Region ist.

Beispiel:

Ein User sucht online nach einem Klempner wegen einem Wasserschaden. Es werden nun drei lokale Klempnerunternehmen bei den Suchergebnissen ausgespielt. Der User nimmt voraussichtlich das Unternehmen, welches den geringsten Anfahrtsweg hat, am schnellsten reagieren kann und weniger für die Anfahrt berechnet.

Mobile first

Beim Ranking wird mittlerweile zuerst die mobile Version der Website berücksichtig, da die Anzahl der Suchanfragen über mobile Endgeräte höher ist als die über den Desktop. Daraus folgt, dass man seine Website so schnell wie möglich auf Dynamic Serving (Website wird auf mobilen Endgeräten nutz- und lesbar gemacht) oder auf eine responsive Website (Layout einer Website wird so flexibel gestaltet, dass auf Desktop, Tablet und Smartphone die Benutzerfreundlichkeit erhalten bleibt) umstellen. Dadurch werden Inhalte und Verlinkungen auch in die mobile Version übernommen und man muss sich später nicht mehr mit grafischen Anpassungen beschäftigen. Auch hier sollten die Daten möglichst strukturiert präsentiert werden, um gut von Google gefunden zu werden.

Besonders bei mobilen Endgeräten ist eine geringe Ladezeit immens wichtig, da Smartphones besonders oft nicht über WLAN, sondern über die mobilen Daten suchen. Ist dann die Website nicht in der Lage, ihren Inhalt schnell zu präsentieren, so geht der User oft zurück auf die Such-Funktion und versucht es bei einer anderen Website. Daraus wiederum folgt, dass schnell ladende Seiten auch von Google besser gerankt werden.

Fazit:

SEO lässt sich nicht neu erfinden, dennoch gibt es immer wieder neue Strategien, die man im Blick behalten sollte. Sprachsuche über mobile Endgeräte, schnelle Ladegeschwindigkeiten und Featured Snippets werden immer wichtiger. Ohne eine technisch solide Basis, qualitativ hochwertigem Content und hervorragender Keyword-Abdeckung ist aber jede Maßnahme zum Scheitern verurteilt.

Schlussendlich zählt nur eins: Die Website muss die passenden Inhalte schnell und übersichtlich an die passende Zielgruppe kommunizieren!

Quellen:

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